Wattenscheid bolzt Kilometer in den USA

 

Wer im Sommer vorn mit dabei sein will, muss auch im Winter und im Vorfrühling Leidensfähigkeit beweisen. 
1.500 Meilen in 4 Wochen haben sich die Wattenscheider Läufer Hendrick Pfeiffer, Marius Probst, Jonas Beverungen und Julius Scherr für das traditionelle Höhen-Trainingslager in Flagstaff (Arizona) vorgenommen.

Nach gut einer Hälfte liegen die Lang- und Mittelstreckler des TV Wattenscheid 01 Leichathletik e.V.  mit 1.000 gelaufenen Meilen auf einem guten Kurs, um die insgesamt angestrebten 2413,5 km zu bewältigen. Dabei haben sie es dieses Jahr nicht immer mit leichten Bedingungen zu tun. Schneefall und eisige Winde sind häufige Begleiter, trainiert wird mitunter dreimal am Tag.
TV-01-Cheftrainer Tono Kirschbaum ist natürlich mit vor Ort: „Bisher konnten die meisten Kilometer bei Sonnenschein abgewickelt werden. Morgens um 7 Uhr steht bereits der erste „lockere“ Lauf über 8-10 km an, gefolgt von Tempoläufen, Bergläufen oder dem „langen Ritt“ über bis zu 30 km.“
Die „dünne“ Luft tut natürlich ein Übriges. „Aber deswegen sind wir ja hier“, sagte Hendrik Pfeiffer, „wir hoffen natürlich auf den Höheneffekt. Aufgrund der Anpassung des Körpers an die widrigen Bedingungen bilden sich verstärkt rote Blutkörperchen und wir können dann hoffentlich unsere Bestzeiten steigern“. „Andere dopen, wir quälen uns“, bringt es Marius Probst auf den Punkt.
Hendrick Pfeiffer
Hendrick Pfeiffer
Trotz des harten Trainings ist die Stimmung in der Trainingsgruppe des Deutschen Leichtathletik Verbandes, zu denen die vier Wattenscheider gehören und die von Tono Kirschbaum geleitet wird, sehr gut: „Schon allein die Meile den Grand Canyon runter und direkt wieder hoch zu laufen, war ein tolles, wenn auch verdammt hartes Erlebnis und ist die lange Anreise bisher wert“, so Jonas Beverungen. ( Info und Fotos: TV Wattenscheid)

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