Hendrik Pfeiffer überzeugt in Doha

HALBMARATHON. Hendrik Pfeiffer hat allen Grund, stolz zu sein. Beim Einladungs-Halbmarathon in der katarischen Hauptstadt Doha lief der Wattenscheider Top-Langstreckler nicht nur in die Top-Ten des hochkarätigen Feldes, sondern erfüllte auch noch gleich den nötigen Leistungsnachweis über die halbe Marathon-Strecke, um endgültig für die Europameisterschaften im Sommer in Berlin nominiert zu werden. „Ich bin super zufrieden. 64:12 min ist nicht weit weg von meiner persönlichen Bestleistung und das ohne spezifische Vorbereitung. Die EM-Quali ist damit eingetütet“, sagte Pfeiffer nach dem Rennen. „Es war eine unglaubliche Erfahrung hier und ich habe lange Zeit sogar das Feld hinter den Kenianern angeführt“. Das erhoffte Duell mit dem britischen Laufstar und Olympiasieger Mohammed Farah blieb Hendrik Pfeiffer aber leider verwehrt: „Mo hatte Achillessehnenprobleme und ist nicht gestartet. Es war sehr windig und ich konnte einige hochkarätige Athleten schlagen. Das war ein Top Start in die Saison!“

Nicht so gut lief es in Doha für den Deutschen Rekordhalter im Marathon Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal), der nicht ins Ziel kam. Ebenso musste Melina Wolf von der LG Region Karlsruhe bei den Frauen ihre Hoffnungen frühzeitig begraben. Bei den Männern gewann  der Kenianer Bernard Korir in 1:02:07 h vor Chris Thompson (Großbritannien/1:03:03 h). Schnellste Frau wurde in Katar in US-Amerikanerin Allie Kiefer in 1:10:40 h vor Gemma Stiel aus Großbritannien. (Info:TV Wattenscheid/val)

Foto: Archiv/Valentin / Hendrik Pfeiffer nach seinem Sieg beim Köln-Marathon 2017

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