Sprossen – Der Power-Snack für Sportler

 

Im Supermarkt hat sicherlich jeder schon einmal Alfafa-Sprossen oder frische Kresse entdeckt. Viele sind vielleicht bisher daran vorbeigegangen, weil sie nichts damit anzufangen wussten. Sprossen sind jedoch der Power-Snack für Sportler, denn Sprossen stärken das Immunsystem, unterstützen die Verdauung, schützen vor Verletzungen – und vor allem kann man sie ganz einfach selber ziehen (auch ohne grünen Daumen). Sprossen passen sehr gut in einen Salat oder in eine Suppe, schmecken aber auch auf einer Scheibe Käsebrot oder einfach so als Snack.

 

Sprossen – das Kraftfutter

Sprossen stecken voller Mineralien wie Kalzium, Eisen, Zink, Phosphor und Natrium. Zusätzlich enthalten Sprossen bioverfügbare Vitamine und Pflanzenstoffe, Enzyme und Antioxidantien. Durch den Keimprozess entsteht nämlich eine Vielzahl an Nährstoffen, zusätzlich nimmt der Vitamin- und Mineralgehalt durch die Keimung über das 10-Fache zu.

Sprossen für ein starkes Immunsystem und eine gute Verdauung

Der hohe Gehalt an Nährstoffen macht Sprossen zu einem wahren Wundermittel für das Immunsystem. Wer sich mal krank fühlt, sollte ein paar frisch gezüchtete Sprossen naschen, damit er schnell wieder fit wird. Die Enzyme in Sprossen unterstützen zudem den Verdauungsprozess und auch den Stoffwechsel. Man verdaut nicht nur besser, sondern unterstützt auch gleichzeitig ein gesundes Gewichtsmanagement.

Sprossen für eine schnellere Regeneration

Besonders der hohe Gehalt an Zink und die vielen sekundären Pflanzenstoffe sind von Vorteil für den Sportler, um schneller und besser zu regenerieren. Die Strukturen werden schneller repariert, und das Immunsystem schneller wieder hergestellt. Mein Tipp für jeden Sportler: Abends nach einer harten Einheit sollte immer mindestens eine Hand voll Sprossen auf den Teller, damit man am nächsten Tag wieder fit ist für die nächste Trainingseinheit.

Sprossen für weniger Verletzungen

Besonders nährstoffreich unter den Sprossen sind die Brokkoli-Sprossen, denn sie enthalten den Pflanzenstoff Sulforaphan, der nicht nur Krebs bekämpfen kann, sondern auch wichtig ist für einen starken Knochenbau. Besonders wer ein hohes Trainingspensum absolviert, sollte regelmäßig Brokkoli-Sprossen einsetzen. Übrigens: 5 Gramm selbst gezüchtete Sprossen enthalten genauso viel Sulforaphan wie 150 Gramm Brokkoli.

Sprossen selber keimen – leicht gemacht

Sprossen selber ziehen ist kein Hexenwerk. Die Keimdauer hängt von der Sorte ab und liegt zwischen drei und acht Tagen. Besonders gute Erfahrungen habe ich mit dem Keimen von Brokkoli, Radieschen, Alfafa und Bockshornklee gemacht. Doch es gibt noch viele andere Saaten, die sich ebenfalls leicht ziehen lassen. Keimen kann man sowohl in einem Keimglas oder einem Keimgerät, welche zum Beispiel bei Bio-Snacky zu erhalten sind. (Friederike Feil)

So einfach geht’s:

Keimsaaten einweichen

Keimsaaten in das Keimgerät oder das Keimglas geben

2 x täglich bewässern

Ernten und essen

 

Foto: thinkstock

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