Hendrik Pfeiffer will zurück auf die Straße

2016 Metro-Group Dusseldorf Marathon

ZUR PERSON. Hendrik Pfeiffers Fuß-Operation liegt inzwischen rund drei Monate zurück. „Ich bin noch immer mittendrin im Reha-Aufbau“, sagt der Wattenscheider, der noch ein paar Wochen bis zum Einstieg ins reguläre Lauftraining warten muss. Weihnachten ist der Zeitpunkt, den er selber im Blick hat: „Wieder laufen können – wenn nur das unter meinem Tannenbaum liegt, bin ich zufrieden. Im Moment nutze ich ein spezielles Laufband, auf dem ich sozusagen mit verminderter Schwerkraft laufen kann, weil ich nur 60 % meines Körpergewichts einsetzen muss. Die Ärzte sagen mir, dass das Ganze eine langwierige Sache ist. Ein bisschen was ist noch zu tun.“

Mit seinem Leichtathletik-Jahr ist Hendrik Pfeiffer trotz der Rio-Absage nicht einmal unzufrieden: „Ein Olympia-Aus tut jedem weh. Aber ich habe im Grunde durchweg nur positive Reaktionen darauf bekommen, dass ich das so gehandhabt habe. Unterm Strich bin ich froh, dass ich ein sehr gutes Marathon-Debüt plus die EM- und Olympia-Qualifikation auf der Habenseite verbuchen kann.“ Nun schaut Pfeiffer nach vorn und freut sich auf neue Herausforderungen im neuen Jahr: „Im Frühjahr und auch im Sommer will ich verstärkt auf der Bahn in Erscheinung treten. Ich brauche die Unterdistanzen auch, um mich im Marathon zu verbessern.“

Die 42,195 km bleiben also die große Leidenschaft – und so überrascht es wenig, dass Pfeiffer fürs kommende Jahr bereits einen Marathon dick im Kalender markiert hat: In Köln würde er im nächsten Herbst gern seinen zweiten Marathon bestreiten. Und auch wenn das noch ziemlich weit weg ist, schielt der Wattenscheider bereits jetzt auf die Qualifikation für die Europameisterschaft 2018 in Berlin. Die Zwangspause war bitter, sie war eine Qual. „Aber sie hat auch meine Motivation gesteigert“, sagt Hendrik Pfeiffer. (Info: TV Wattenscheid)

 

Foto: Rhein-Marathon Düsseldorf: Hendrik Pfeiffer bei seinem größter Erfolg beim Rhein-Marathon Düsseldorf

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