Kurz gesagt:
2:01:39 Stunden in Berlin

16.09.2018 Berlin Marathon Weltrekord

MARATHON. Eliud Kipchoge krönte den 45. BMW BERLIN-MARATHON mit einem famosen Weltrekord von 2:01:39 Stunden. Der 33-jährige Kenianer lief vom Start weg sein eigenes Tempo und führte durchweg. Im Ziel hatte er den alten Weltrekord seines Landsmannes Dennis Kimetto, der vor vier Jahren in Berlin 2:02:57 gelaufen war, um 1:18 Minuten verbessert. Dies ist die größte Steigerung des Männer-Weltrekordes im Marathon seit über 50 Jahren. 1967 war Derek Clayton (Australien) in Fukuoka 2:09:36 gelaufen und hatte die damalige Bestmarke um knapp zweieinhalb Minuten unterboten. Es war bereits der elfte Weltrekord in der Geschichte des BMW BERLIN-MARATHON.


Cherono BMW BERLIN-MARATHONBei sehr guten Wetterbedingungen wurde der Kenianer Amos Kipruto Zweiter in 2:06:23. Als Dritter folgte sein Landsmann Wilson Kipsang mit 2:06:48. Rang vier belegte der Japaner Shogo Nakamura in 2:08:16.

Ein einmaliges Resultat gab es auch bei den Frauen. Etwas überraschend setzte sich Titelverteidigerin Gladys Cherono mit einem Streckenrekord von 2:18:11 Stunden durch und erzielte damit auch eine Jahresweltbestzeit. Cherono, die bereits zum dritten Mal den BMW BERLIN-MARATHON gewann, wurde zur viertschnellsten Läuferin aller Zeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte des Marathonlaufes gab es drei Frauenzeiten unter 2:19 Stunden. Zweite wurde Ruti Aga in 2:18:34, Rang drei belegte die im Vorfeld favorisierte Tirunesh Dibaba (beide Äthiopien) mit 2:18:55.

Einen ausführlichen Bericht Bericht mit Fotos von der Strecke bringt LAUFZEIT&CONDITION 10/2018.

Text/Video: SCC EVENTS. Fotos: SCC EVENTS/photorun

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